25. Mai 19

 

Sternensaat geht auf -
oder: wie wir JETZT unsere Ideen in die Gesellschaft bringen
 
Nachdem wir inzwischen herausgefunden haben, wie wir in unserem Körper sein und  g l e i c h z e i t i g  das Göttliche audrücken können, also uns zum ersten Mal volltändig VERKÖRPERN, hier auf der Erde, folgt nun der Schritt, diese "Sternensaat" in unser Umfeld, in die Gesellschaft zu bringen. Sozusagen auch hier der selbe Prozess:
nicht mehr nur als IDEE von Einzelnen oder speziellen Gruppen, sondern als reale Projekte, die unsere Ideen UMSETZEN, hinein in DIE GESELLSCHAFT, DIE GERADE DA IST (hinein in den Gesellschafts-Körper sozusagen).  Der Prozess dazu hat schon längst begonnen: Über die Digitale Vernetzung verbinden wir nun schon seit einigen Jahren unsere "Inseln" zu einem eigenständigen Netz. So etwas wie eine "andere" Gesellschaft innerhalb der Gesellschaft.
 
Ich beobachte/spüre zur Zeit Folgedes - und zwar ganz deutlich:
DIE ZEIT IST REIF, dass die zwei noch getrennten Gesellschaften (die "andere" und die "normale") sich beginnen zu VERBINDEN, so dass unser Licht in Form von inzwischen reichhaltig gelebten und vorhandenem Wissen/ Lösungen, nun einfließen kann.  Das entspricht dem Aufruf in meinem letzten Artikel: gib deine Gaben JETZT. Meiner Beobachtung nach sind genug Menschen (und vor allem auch Menschen in entsprechenden Positionen) nun wach genug, und "warten" sozusagen nur darauf, dass diese neuen Licht-Impulse kommen!! VON UNS!!!
 
Zur Zeit beobachte ich ein Phänomen, das mich enorm begeistert: das Phänomen der Online-Kongresse. Warum mich das so begeistert, dazu mehr im Folgenden.
 
Zur Erinnerung kurz meine These zur Gesellschaftswandlung: dass genau die Heilungs-Prozesse, durch die der Einzelne gegangen ist nun auch auf gesellschaftlicher Ebene als Ganzes durchschritten werden müssen:
 
Alle öffentlichen "Bühnen " werden durch diese Transvformation gehen müssen:
- öffentliches BENENNEN dessen was tatsächlich geschieht : Das Durchbrechen des Tabus des Schweigens/des Geheimnisses

- öffentlches SICHTBARMACHEN aller Strukturen, die destruktiv sind

- öffentliches ENTZIEHEN der Unterstüztung solcher Systeme

- öffentliches Bekennen zu einer neuen Ethik

- zur Verfügung stellen aller Mittel, die diese Strukturen verändern hin zu friedlichen Systemen

 

Zunächst einmal möchte ich hinzufügen, dass ich unendlich dankbar darüber bin, dass wir das außerordentliche Privileg haben, in einem Land wie Deutschland zu leben, in dem seit zwei Generationen kein Krieg mehr herrscht in Form von fallenden Bomen und Hunger. In dem es möglich wurde, die Kriegs-Traumata zu benennen (die neuere Zeit) und ganz aktuell eine Form von Heilarbeit zu entwickeln, diese Traumata zu lösen. Wir sind die Generation, die dazu fähig ist, aus der Generations-Trauma-Weitergabe auszusteigen. Und genau DAHER sehe ich das große POTENTIAL dieses Landes, dies auch auf gesellschaftlicher Ebene zuzulassen. Ich fühle: die Zeit ist reif.

Die Gesellschaft, so wie sie jetzt ist, spiegelt in allen Bereichen die dysfunkionale Symtomatik traumatischer Strukturen wieder.

 

Und genau wie bei der persönlichen Trauma-Heilung geht es darum, GLEICHZEITIG von zwei Ebenen aus Bewusstwerdungsprozesse einzleiten: Von oben nach unten (Verstehen, Durchschauen) und von unten nach oben (neue Erfahrungen ermöglichen).

Zum Einen also einen Öffentlichen Diskurs zur Bewusstwerdung aller Facetten der destruktiven Symptomatiken (Benennen)  und gleichzeitig das Angebot von neuen Strukturen (also unsere Ideen/Projekte zur Veränderung der Strukturen).

 

Um allerdings gesellschaflich vom Einen zum Anderen zu kommen braucht es eine allgemein aktzeptiete neu ETHIK, für die wir sozusagen "gehen". Etwas das uns alle eint.

Die Antworten auf solche Fragen gibt: WAS soll WARUM verändert werden, und vor allem WIE??? Das lässt sich wiederum nur herausfinden, wenn Menschen aus allen Bereichen gesellschaftlicher Strukturen (und damit einem jeweiligen "Spezialwissen")   MITEINANDER SPRECHEN!

 

In den letzten Jahren hat sich genau dieses "Spezeialwissen" entwickelt!

JETZT ist die Zeit, Felder zu öffnen, in denen wir zusammenkommen können um uns zu VERBINDNEN. Ungemein kostbares Wissen und Projekte sind schon DA!! Wir dürfen die Menschen nun noch ZUSAMMENBRINGEN, um unseren genialen Ideen Flügel zu verleihen. Das geschieht aber nicht, indem nur bestimmte Richtungen oder Nischen miteinander sprechen, sondern indem wir ÜBERGREIFEND miteinander reden. Und dabei entdecken,  dass viele Bereiche, die bisher noch nicht zusammenwirkten genau das tun können, um Neues zu entwickeln und auch um nach AUSSEN SICHTBAR ZU WERDEN!!


Z.B. Traumaforscher reden mit Historikern und Friedensbewegungen auf Youtube:
RUBIKON im Gepsräch: Krieg ist heilbar(Dr. Daniele Ganser, Friedensforscher und Historiker und Dr. Franz Ruppert, Traumaforscher)


oder auch


YOUTUBE: "Friedensforscher trifft Traumaforscher: wo sind die Gemeinsamkeiten" (mit Dr. Danele Ganser und Dr. Franz Ruppert und Birgit Assel)

 

Wie auch Hirnforscher (Gerald Hüther) mit Politikern und Medien spricht.

 

Oder eine Christina von Dreien mit...

 

Richard David Precht mit...

 

... und DU ... MIT ...


"WIR" sind inzwischen VIELE. Wir sind inzwischen all das: Unternehmer, Wissenschaftler, Philosophen, Politiker, Heiler, Entwickler, MedienMitGestalter, Gemeinschaften, SatsangLehrer,  Erfinder, Ärzte, Schauspieler, Musiker usw. Überall sind WIR schon.

Um uns über alle Felder zu vereinen brauchen wir übergreifende Gespräche und Begegnungen.  Aus denen ein für alle sichtbar/fühlbar werdenes Selbstversändnis erwächst: eine neue ETHIK. Eine ETHIK die die  EINHEIT ALLEN LEBENS wiederspiegelt, den göttlichen Ursprung.

 

Deswegen also bin ich  so begeistert über die ONLINE-KONGRESSE, die ganz verschiedene Menschen zu bestimmten Themen zusammenbringt. Ich spüre es so, dass diese Kongresse das Potential haben, die Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Denn aus ihnen erwachsen Begegnungen und daraus wiederum Projekte, die direkt in der Gesellschaft umgesetzt werden. Menschen, die ihre Potentiale zusammenbringen. Wissen, das sich verbindet. Projekte, die sich verbinden. Hinein ins "normale" Leben".

 

Das wird ALLES DAS hervorbringen, was es braucht, um bestehende, dysfunktionale System langsam zu verändern (schließlich haben WIR selbst unsere HeilProzesse auch Schritt für Schritt und in unserer Zeit durchlaufen, so wie wir es zulassen konnten. Das selbe gilt gerade für komplexere Systeme wie eine Gesellschaft oder gar einen Planeten....)  Alles wird daraus erwachsen, was hilfreich ist für jede "Ecke" des Systems. Für jeden Zweck und Bereich. Und genau wie bei unseren eigenen Prozessen wird langsam, von selbst, alles wegfallen, was uns nicht mehr dient. Dann wenn es stimmt.
 

Das ist die Zeit, auf die wir gewartet haben!

Bringen wir unser Licht herein. VERBINDEN wir uns.
GANZ KONKRET.

 

Sternensaat geht auf.

 

Mit Freude und Dankbarkeit im Herzen

Constanze

 

 

 

19. Mai 2019

 

Gib deine Gaben JETZT

 

Die Welt leidet nicht am Krieg - Krieg ist nicht die Ursache, sondern "nur" das Symptom der Abspaltung.

 

Die Bewusstseins-Transformation und Anhebung (sich des EINS-SEINS bewusst zu sein) aktiviert Gaben in jedem einzelnen von uns. Gaben die dazu dienen, zu heilen. Sich selbst und dadurch auch das Umfeld.

 

Unsere Verantwortung ist es, diese Gaben zu geben. Jetzt in dieser Zeit.

 

Gaben, die helfen, sich des Eins-Seins bewusst zu werden. Sei es durch Kunst, Musik, in den Medien, in der Wissenschaft, in der Medizin, in der Technik/Technologie, in der Industrie, in der Forschung, in der Frage der Nahrungsbeschaffung, in den Therapien, in der Arbeit, in der Politik. Ein neues Weltbild. Gaben die jetzt in dieser Zeit zu neuen Ideen werden, wie wir Erde und Menschen heilen können. Wie wir Krieg und die Ausbeutung und Vermüllung unseres Planeten stoppen - der Ausruck unserer Unfähigkeit  h i n z u s e h e n  , zu   f ü h l e n   und Verantwortung zu übernehmen.

 

Trauma-Arbeit ist DER zentrale Aspekt das zu erreichen. Auf jeder Ebene muss daher dazu Zugang geschaffen werden: für den Einzelnen, in Beziehungen, in Gruppen/Organisationen, in Betrieben, in gesellschaftlichen und politischen Interaktionen. Ohne das Wissen um Trauma und die Prozesse der Traumaheilung werden wir keinen stabilen Frieden schaffen können, weder in uns selbst noch im Außen.

Trauma-Arbeit führt zur Weidervereinigung mit sich selbst. Das ist die Grundlage stabiller, sicherer Beziehungen. Diese sind die Grundlage jeder (be)glückenden Zusammenarbeit. Privat wie international.

 

Frieden in der Welt kann nur dadruch gelingen, wenn Heilung auf den politischen Bühnen ankommt. Wenn Politiker Menschen sind, die selber heil, also ganz geworden sind. Ihre Traumatas geheilt haben. Nur ein Land mit solchen Politikern kann Heilungs-Impulse in die Welt geben
.
Alle öffentlichen "Bühnen " werden daher durch diese Transvformation gehen müssen:

 

- öffentliches BENENNEN dessen was tatsächlich geschieht : Das Durchbrechen des Tabus des Schweigens/des Geheimnisses

 

- öffentlches SICHTBARMACHEN aller Strukturen, die destruktiv sind

 

- öffentliches ENTZIEHEN der Unterstüztung solcher Systeme

 

- öffentliches Bekennen zu einer neuen Ethik

 

- zur Verfügung stellen aller Mittel, die diese Strukturen verändern hin zu friedlichen Systemen

 

 

Dazu gehört für mich:

 

- Das Wissen um Trauma und wie es zu destruktiven Systemen führt, als ALLGEMEINWISSEN

 

- Traumaheilung als Kassenleistung für alle

 

- das bedingungslose Grundwillkommen (Grundeinkommen)

 

- Förderung/Forschung von/an Ideen zur Heilung von Mensch, Tier, Natur und Erde statt Kriegs-Etat.

 

<3
In Liebe
Constanze

10. Februar 2019

 

Wie wir uns wieder verbinden

 

Auch wenn es so scheint, als ob wir "damals" , als etwas Bestimmtes geschah, uns trennten, uns abspalteten, und das seit damals so ist, entspricht das nicht die Wahrheit.

Die Wahrheit ist, dass wir jetzt, genau in diesem Moment, genau das TUN , was wir auch damals taten. Wir TUN also etwas, JETZT, in diesem Augenblick, das die Trennung bewirkt. Wir nehmen es nur illusorischerweise so wahr, als ob der Zustand der Trennung etwas statisches sei, der seit "damals" besteht. Stattdessen "tun" wir etwas, reflexartig (=traumatische Reaktion) jedesmal aufs Neue, und nehmen das so war, als ob es etwas "f

Festes" wäre, ein Hindernis, das zwischen uns und und dem VerbundenSein "steht". Wir nehmen unsere eigene Handlung nicht mehr wahr.

 

Und das was wir tun, ist ganz schlicht das: wir halten etwas zurück. Um dem, was wir zurück halten "auf die Schliche" zu kommen, müssen wir sehr langsam werden. Man könnte auch sagen, sehr sehr achtsam. Wir müssen wieder lernen, unsere Körper zu spüren, von innen heraus. Denn dort bleibt das, was wir zurückhalten "bestehen".

Was wir so vor unserer Wahrnehmung "versteckt" habe, bleibt also einerseits "innen" bestehen, und andererseits auch außen. Im Inneren als "Ladung" und im Außen als das, was wir in allem "sehen". Wir sehen also immer nur das, was wir zurückgehalten haben, und nie das, was tatsächlich da ist. So lange, bis wir alles, was wir im Inneren zurückgehalten haben, uns wieder zugänglich gemacht haben. Erst dann können wir die Welt, das Außen, so wahrnehmen, wie sie ist: neutral. Die Welt an sich bedeutet: nichts.


Wenn wir uns diesem Zustand annähern, nennen wir das : erwachen. Wir werden frei von den falschen Bedeutungen, die wir allem und allen selber gegeben haben. Und wenn keine Be-Deutung mehr "vor" der Wirklichkeit steht, sind wir wieder verbunden. Denn das, was wir zurückhalten ist das, was uns trennt. Was sämtliche Be-Deutung gibt.

 

Es gibt, wenn wir diese Körper-Achtsamkeit entwickelt haben, einen sehr wirksamen Weg, uns wieder zu verbinden. Indem wir sehr achtsam werden und beginnen MITZUTEILEN, was wir normalerweise zurückhalten. Durch dieses Mitteilen wird es befreit. Die Ladung im Inneren wird durch Mitteilen entladen. Und indem andere unser Mitteilen bezeugen, wird der Prozess der Berichtigung der Wahrnehmung in Gang gesetzt. Dazu braucht es immer einen ZEUGEN. Der ZEUGE, indem es ihm mitgeteilt wird, bezeugt die ERKENNTNIS der ILLUSION. Dadurch wird sie entkräftet. Denn das, was wir zurückgehalten haben, ist niemals die WAHRHEIT, sondern immer nur unsere PROJEKTION. Also das, was wir auf eine Warhnehmung "schreiben". Das, was wir im Inneren nicht sehen können, es aber ständig auf etwas im Außen "verschieben". DAS ist unser LEIDEN.

(Andersherum wird etwas was WAHR ist durch das Bezeugen VERSTÄRKT. Wenn mehrere Menschen sich daher in der WAHRHEIT verbinden, erzeugt das ein sehr starkes, lichtvolles Feld)

 

So lange wir im Zustand von "Projektionen" leben, ist die Welt im Außen für uns der SPIEGEL für das, was wir im Inneren nicht wahnehmen.

Sobald wir einen Großteil dessen erlöst haben (=mitgeteilt haben), wird die Welt von ihrem SPIEGEL-Sein erlöst. Sie bedeutet nichts mehr.

Erst, wenn die Welt für uns nichts mehr bedeutet, kann das Göttliche uns zeigen, was sie in WAHRHEIT bedetuet. Vorher können wir es nicht sehen. Denn wir halten an unseren eigenen Deutungen fest. Krieg. Gewalt, Unheil. Doch wenn Gott neu für uns deutet, eröffnet sich uns der Himmel. Hier auf Erden.

 

Gleichzeitig erlebst du in deinem so befreiten Inneren (denn auch das Innere war "zugestellt", begrenzt, von all den "Ladungen") eine GanzWerdung. Wenn keine Projektionen mehr da sind, sind keine Geschichten mehr da, und ohne Geschichte löst sich die "Person" auf. Auch das Konzept Innen/Außen wird nicht mehr als getrennt erlebet. Auch unsere Gedanken sind dann nicht mehr dauernd mit Vergangenheit/Zukunft beschäftigt, sondern wir verweilen im Jetzt.  Wenn also die Grenzen, die von der Idee "Person" herrühren, aufgelöst sind, erleben wir mehr und mehr unsere wahre Grenzenlosigkeit, Freiheit und ALL-VERBUNDENHEIT. LIEBE.

 

Heilung bedeutet letzlich, nur noch wahrzunehmnen, was WAHR ist.

Wirkliche Verbindung bedeutet letztlich: uns als EINS erleben.

 

Die neuen Gruppen-Prozesse für dieses Mitteilen und Bezeugen und Erleben sind in Planung. Was für eine spannende Zeit. Ich freue mich, euch bald dazu einzuladen.

 

In Liebe und Verbundenheit
Constanze

 

 

 

27. Januar 2019

 

Neue Prozesse in Gruppen

 

Alles, was im neuen Forschungs-Feld der Traumatherapie herausgefunden wird, zeigt  direkt und unmissverständlich auf die Struktur unseres Nevensystems. Diese Tatsache zeigt wiederum auf, dass letztlich ALLE Symptome, unter denen wir leiden im BINDUNGS-Kontext ihren Ursprung haben, und zwar in unserer frühen Kindheit. Denn dort wurde die Struktur unseres Nevensystems angelet.  

Jeder Heilungs - Weg ist daher ein Weg zurück in die Verbundenheit. Zunächst mit uns selbst (unserem Körper)  dann mit anderen Menschen und dadurch auch mit der Welt.

 

Gruppensituationen nimmt unser Nervensystem IMMER so wahr, dass diese für UNS genau die Problematik unserer Kindheit spiegeln. Das, was wir in unserem Inneren erleben, wenn wir uns in einer Gruppen-Situation befinden,  spiegelt genau das wieder.  Unsere Ursprungs- Familie war ja sozusagen die erste "Gruppe" , deren Dynamik wir ausgesetzt waren. Alle weiteren Gruppen-Situationen spiegeln für uns immer das, was wir in der Kindheit erlebten und lässt uns fühlen, was wir damals in uns als Not-Programm installiert haben.

 

Nachdem wir uns wieder mit uns selbst verbunden haben und darin stabil sind, ist der nächste, wichtige und logische Schritt, neue Erfahrungen in einer Gruppe zu machen.

 

Bisher war  meine eigene Erfahrung, dass Gruppen-Dynamiken sehr unangenehm sein können, und es sogar innerhalb sogenannter "Sicherer Räume" wie z.B.  in der Therapie, nicht möglich ist, das Trennende aufzulösen, selbst wenn "therapeutisch" (ich-Botschaften, gewaltfrei usw...) kommuniziert wurde und ein "Therapeut" die Gesprächsführung leitet. Immer blieb ein "trennender" Rest, der alleine lässt, unverbunden.

 

Das liegt daran, dass auch hier immer noch auf der "mentalen" Ebene kommuniziert wird. 

Es gibt aber eine viel direktere Ebene, eine viel direktere "Wahrheit". Und diese ist in unserer Körperwirklichkeit zu finden. Immer ganz in diesem Moment, so wie es JETZT im Körper da ist. Von hier aus muss kommuniziert werden.

 

Eine solche Kommunikation in einer Gruppe ist neu und gab es bisher noch nicht. Denn das bedetutet, dass wir ein TABU brechen. Dass wir genau DAS mitteilen oder zeigen, was bisher NIE ausgesprochen und gezeigt werden konnte. Was seit der Kindheit immer zurückbehalten wurde, weil es nicht gesehen und gehört wurde. Weil das Aussprechen oder Zeigen damals bedeutete, dass wir Verbindung VERLOREN haben. Zu unserer Gruppe. Wir wurden nicht gesehen, gehört und/oder sogar ausgeschlossen (Liebesentzug).

Da der Ausschluss aus unserer "Sippe" lebensbedrohlich ist für ein Kind, haben wir ein TABU entstehen lassen. Genaus das, was diesen Ausschluss bewirkt, oder bewirken könnte, bleibt fortan tabu, wir vermeiden unter Einsatz unserer ganzen Kraft, diese Dinge zu zeigen. Sperren sie weg. Der Preis ist Unverbundenheit.

Der Weg hinein in ein Leben echter Verbindung führt daher genau durch dieses Tabu.

Der selbe Prozess, der uns wieder mit uns selbst verbunden hat, verbindet uns auch wieder mit den Menschen.

Es geht bei diesem Ausspechen nie um "Geschichten", sondern um etwas, was viel näher an uns ist, als die Geschichten um etwas herum. Um die eigentliche Projektion. Um unser "Not-Programm", das niemals die Wahrheit ist, aber uns bisher gefangen hielt, so dass wir seine Illusion nicht durchbrechen konnten. So dass wir unseren Platz nicht finden konnten in der Welt.

Es geht jetzt darum, neue Erfahrungen zu machen. Mitten im Leben. Bei und MIT den Menschen um uns herum. Das ist LiebesArbeit. FriedensArbeit.

 

Alles geschieht sehr sehr sanft, sehr sehr achtsam, würdevoll und immer nur frei. Die Würde und die Würdigung des Einzelnen ist die Grundlage. Alleine schon das Teilnehmen an einem solchen Gruppen-Prozesses, auch ohne sich aktiv einzubringen, kann viel Heilsames bewirken. Kann dir deinen Irrtum zeigen (denn deine Projektion ist immer eine Illusion). Kann dir das Vertrauen ins Leben und ins Miteinander zurückbringen.

 

 

Nicht Wenige vermeiden das Zusammen-Sein in Gruppen.
Doch an diesem Schritt kommen wir nicht vorbei. Es will auch hier neu erlebt werden. Ein neues Miteinander gefunden werden. Ohne subtile Gewalt und subtilen Missbrauch. Damit wahre VERBINDUNG wieder möglich wird.
 
So breitet die Ur-Ordnung sich aus: erst im Einzelnen, dann im neuen Miteinander, dann durch das neue Miteinander in der Welt.

 

Es ist möglich. JETZT.

 

 

 

 

30. September 2018

Von der Macht, Schönheit und Heiligkeit des Aussprechens

Manchmal pflege ich mit bestimmten Menschen eine Art des Austausches, die unsere neue virtuelle Welt uns möglcih macht: Sprachnachrichten via Mobiltelefon! In bestimmten Phasen eines Heilungs-(Bewusstwerdunngs) Prozesses liebe ich genau diese Kraft: das Aussprechen in den offenen Raum hinein!

Das Aussprechen von dem, was für mich ganz neu aus meinem zuvor verwirrten oder verstrickten oder einfach im Dunkeln weilenden Geist emporsteigt und mir Licht bringt, Erhellendes. Und seit meine "persönliche Geschichte" nicht mehr wichtig ist, oder nur insofern, um die Verwicklungen zu begreifen und zu ent-wickeln, fällt Angst und Scham einfach von mir ab. Ich kann aussprechen, egal was erscheint. Ohne Zensur und ohne etwas zu verstecken, um mein Ego zu "schützen". Immer auf respektvolle Art mir und anderen gegenüber.


Das Aussprechen ist sozusagen die Heilung des Verstecken müssens. Das Brechen des Tabus, das sagt, dass es Dinge gibt, die "man" nicht sagt oder überhaupt "hat"...

 

Und es geht gar nicht darum, eine Antwort zu erhalten. Es geht darum, dass ich weiß: da ist ein Mensch, der nimmt mich wahr, sieht und hört mich wirklich. Diesem Menschen das zu sagen, was gesagt werden möchte, es aus mir heraus ans Licht zu bringen, das ist so unglaublich heilsam! Der Akt des Ausspechens hin zu jemandem, der hört, sieht, fühlt. Der bereit ist, dafür DA zu sein. Hilft mir, selber ins DA-SEIN zu kommen. In dem, was wirklich ist. Es bringt mich in die Wirklichkeit. Es erlaubt mir, ganz zu werden. Einen Zeugen zu haben dafür. Erst das DU ermöglicht es, MICH zu erkennen.

 

Es ist unlaublich, was in mir geschieht, in dem Moment, wo ich die Nachricht sende. Obwohl der andere das erst irgendwann hören wird, geschieht sofort in mir eine Art Klärung, eine Art Aufgeräumt-Sein. Etwas wurde Wirklichkeit, das zuvor noch nicht ver-wirk-licht war. Das Sprechen bringt es in die Wirklichkeit.


Und es scheint mir, dass gerade diese Form des Virtuellen etwas "hat" was ein direkter Dialog nicht hat: diesen Raum in den ich hinein sprechen kann, ohne eine Re-Aktion zu erhalten, der Raum der da ist, weil mein Gegenüber das erst zeitversetzt hören wird. Dieser virtuelle Raum also, stellt eine Weite her in mir, in der ganz Erstaunliches fließt, manchmal ohne dass ich weiß, was ich da gerade überhaupt sage. Da entstehen manchmal Erkenntnisse aus dem Nichts heraus, aus dem Augenblick. Es ist voll Energie des Schöpfens! Und das Sprechen hat dabei eine wichige Rolle. Das könnte ja auch schriftlich geschehen. Aber die Manifestationskraft aus dem gesprochenen Wort erlebe ich als so unlaublich viel intensiver und machtvoller! Da steckt so viel mehr von mir drin. Die Welt ist klang. Das Wort hat Macht.

 

In den Trauma-Netzwerk-Gruppen pflegen wir auch genau diese Art des Sprechens. Und gerade in einer Runde hat das so viel Heil-Kraft. Es entsteht ein heiliger Raum dadurch, das ist Satsang!!

 

Was so ausgesprochen wurde, ist nicht mehr dasselbe.
Was so ausgesprochen wurde, wird geheimnisvoll mit Licht durchwirkt und dieses Licht fällt auf alles, was damit zu tun hat.
Heiligung. Heilung.
In alle Dimensionen hinein.


Die Kraft unserer Wahrheit. Die Kraft unseres Wortes. Die Kraft der Liebe.
Die Kraft wahrer Verbindung.

Der Segen dieser Kraft wirkt dann von ganz allein in unser Leben hinein.

 


20. August 2018

Das Erwachen oder: die Große Trauma-Heilung

 

Je näher wir dem tatsächlichen Erwachen kommen, desto näher nähern wir uns dem Körper an.
Während die bisherigen spirituellen Betrachtungen uns auf der Ebene des Geistes und der Emotionen angesprochen hat, muss eine Spiritualität, die bis zum Erwachen führt, heute den Körper ansprechen. Und zwar radikal.

 

Die Traumaforschung liefert die Erkenntnisse aus der Erforschung des Nervensystems und der frühesten Bindungsproblematik. Dieses Wissen geht uns nun so nah, es dringt vor bis in unsere winzigsten Zellen und Regungen. Radikal ins Innerste unserer Programme.

Das Erwachen schafft eine so umfassende Ordnung, die tief in unser Körpersystem wirkt. Um von dort, von innen nach außen, dann wieder in die Welt zu strahlen.

 

Die neue Spiritualität ist gar keine mehr. Die neue Spiritualität ist das Ankommen in der Natürlichkeit eines friedlichen Körper-Geist-Systems. Unser natürliches Sein im Körper. Ganz und frei und im Vollbesitz unserer Fähigkeit, uns zu verbinden. Mit uns SELBST, mit allen Erdenwesen sowie den geistigen Dimensionen Alle Ebenen miteinander verbunden. Alles ist dann "spirituell". Keine Trennung mehr, "unten" oder "oben". Innen oder außen, Körper oder Geist.


Ein friedliches, verbundenes Körpersystem schafft dann auch um sich herum Systeme, die so sind. Systeme die nicht mehr genau so dysfunktional oder dysreguliert sind, wie traumatisierte Systeme.

 

Während wir einerseits dieses neue Trauma-Wissen nun haben, erhöht sich andererseits die Frequenz des Bewusstseins. Ohne Trauma-Heilung kann die höhere Frequenz im Körper nämlich gar nicht gehalten werden. Da Trauma-Heilung genau das ist: die Wiederherstellung der Fähigkeit, immer "höhere" Frequenzen im Körper zu "halten" , ist sie der Schlüssel der Neuen Zeit. Das Wissen, das wir nun benötigen, um unsere Körper-Systeme erstmals zu stabilisieren und damit auf das Erwachen vorzubereiten.


Das Erwachen ist die Große Trauma-Heilung. Das Wissen darum, was Trauma ist und wie es wirkt ist das Geheim-Wissen der neuen Zeit. Das Wissen, das die letzten Schleier lüftet.

 

HerzLIchtGrüße, Constanze

 

 

 

 

9. August 2018

 

Gedanken-Notiz

Man könnte auch sagen: Krankheit ist die fehlende Verbindung zu sich selbst. Daher bewirkt die Rück-Verbindung mit sich selbst Heilung. Je tiefer -was bedeutet: Immer feiner und feiner - wir uns mit uns selbst wiederverbinden, desto umfassender das Heil-Sein.
Dies wird auch gerne als Wunder bezeichnet. Was nichts anderes bedeutet, als das eine tiefe Verwirrung entwirrt wurde.

 

 

 

6. August 2018

Gedanken -Notiz

Der Ursprung aller Symptome und Re-Aktionen ist unsere eigene Ur-heberschaft. Ein Glaube, den wir wählten, zu haben.
Wähle einen neuen Glauben. So einfach ist es. Glaube nur noch, was liebe-voll ist. Wenn wir diese Einfachheit annehmen, hören Kampf und Schwere auf. Wir beginnen, einfach neu zu schöpfen aus der Quelle. Es ist wirklich so einfach. Wenn wir das erkennen, fällt jegliches Ausgeliefert Sein ab, und wir leben ein Leben bewusster Ur-Heberschaft. Wir Er-Heben uns. Das ist Aufstieg.

 

 

 

 

4. August 2018

 

Die traumatische Bindungsfalle

 

Was ich an mir selbst beobachtet habe (und SO sind meine beiden langjährigen Partnerschaften und auch meine Elternschaft entstanden) und erst jetzt richtig verstanden haben, was da im Tiefen eigentlich wirkte:

 

Dass ich viel zu schnell mit meinen Partnern sexuellen Kontakt hatte! Vor 30 Jahren galt sowieso noch der Grundsatz: wir sind alle viel zu verklemmt, und Sexualität ist etwas Natürliches, wir können auch ohne "Beziehung" Sexualität leben. Fast galt man als prüde, wenn das nicht gelebt wurde, schließlich gibt es ja die Pille. Und doch hatte ich nur dann Interesse am Sex, wenn ich mir auch eine Beziehung wünschte. Ich hoffte immer, daß sich diese dann "daraus entwickelte"

 

Jedoch ist das, was sich daraus entwickelte nie wirklich das gewesen, was ich mir wünschte.

Aus der Bindungs-Forschung ergibt sich folgende Reihenfolge beim Eingehen einer tiefen Bindung. Und zwar bei Menschen, die als Kinder sichere Bindung erlebt haben:

 

1. Kennenlernen
2. Sicherheit
3. Nähe
4. Bindung
5. Intimität

 

Und bei Menschen mit Trauma findet man fast immer: die UMGEKEHRTE Reihenfolge: Die BINDUNGSFALLE !
Das macht durchaus Sinn im Sinne von Prägung, denn die umgekehrte Reihenfolge entspricht dem Bindungs-Trauma, das wir als KIND erlebten:

 

Wir erlebten uns GEFANGEN in einer Situation, in der wir BINDUNG erfuhren durch die Tatsache des Kind-Seins (natütliche Bindung von Kind-Mutter/Eltern). Diese Bindung aber war nicht unbedingt durch emotionale Nähe geprägt und sie war auch nicht sicher. Da aber natürliche Bindung eintritt bei Kindern, waren wir eben: gebunden. Unsicher gebunden.

Später ist das unser Bindungs-Modell: wir springen rein in die größtmögliche Gefahr der Verletzlichkeit (Intimität) um dann durch die körperliche Nähe unvermeidbar Bindungs-Hormone zu entwicklen. Nun erleben wir, dass wir zwar schon gebunden sind, aber dass wieder einmal alles andere nicht sicher ist (emotionale Nähe),denn das Kennenlernen setzt erst ein, nachdem wir schon (körperlich) gebunden sind. Und wir wissen dann zwar vom Verstand her, dass diese Person nicht gut für uns ist, sind wir aber erst mal gebunden, fällt das Trennen unwahrscheinlich schwer.

 

Tatsächlich ist unser Bindungsverhalten eine der Prägungen, die am wenigsten gut veränderbar ist, weil biologisch sehr fest verankert. Aber es geht. Es braucht aber Ausdauer und bewusstes HiNSEHEN.
Was aber ist nun das Kennzeichen sicherer Bindung?
Dami Charf beschreibt es in ihrem Buch "Auch alte Wunden können heilen" sehr treffend:

 

Sichere Bindung ist ein Zyklus aus Harmonie, Konflikt, Bindungsunterbrechung, Reparatur und wiederhergestellter Harmonie.
!

Auch in sicherer Bindung entstehen Konflikte, und aus den Konflikten resultieren auch durchaus Bindungsunterbrechungen. Jedoch werden diese Unterbrechungen aktiv (!) wieder berichtigt, also "repariert" um erneut eine Ebene der Harmonie zu erleben und zu erfahren, daß die Bindung durch die Aufarbeitung des Konfliktes/der Unterbrechung nun sogar noch tiefer, sicherer wurde.

 

Wenn du das "unsichere" Muster durchbrechen möchtest, ist mein Rat folgender:

Wenn du jemanden kennenlernst und dir mit diesem Menschen eine Partnerschaft vorstellen kannst, dann durchlaufe erst MEHRERE solcher Bindungs-Zyklen (Harmonie, Konfilikt, Bindungsunterbrechung, Reparatur, neue Harmonie) mit dieser Person, bevor du dich für wirkliche NÄHE und INTIMITÄT entscheidest. Und zwar egal, was GESAGT wird! Nur VERHALTEN zählt !


Denn in diesem Verhalten kannst du alles erkennen, was gut und was nicht gut für dich ist. Und DAS sollte die Basis des Näherkommens sein.

 

Dadurch ersetzt du deine SEHNSUCHT nach Nähe durch das wirkliche ERLEBEN von Nähe. Denn nur die ERLEBTE TATSÄCHLICHE NÄHE ist deine SICHERHEIT. Das SIGNAL dafür, dich noch tiefer berührbar zu machen.

 

Herzensgüße
Constanze

 

 

3. August 2018

Was hat Erwachen mit sicherer Bindung zu tun?


Ich behaupte: eine ganze Menge!

Ich beobachtete über eine ganze Zeitlang das Phänomen der sogenannten Gurus, die behaupten "erwacht" zu sein, und wenn man näher hin sieht, ist ihr Umgang von Übergiffigkeit, energetischem Missbrauch, Sexualisierung von Lehrer-Schüler-Verhälnis, Abhänig-Machen usw. usf. geprägt.

 

Das bei Trauma Satsang manchmal kontraproduktiv ist, ist inzwischen (zum Glück) bekannt. Danke an alle, die hierzu Bewusstseins-Arbeit leisten.

 

Und ein Ansatz, der in der letzten Zeit verstärkt kommuniziert wird, und den ich auch selbst vertrete, ist: Der Körper ist der Schlüssel, du musst GANZ im KÖRPER ankommen, um DA zu sein, und DADURCH kann überhaupt erst ERWACHEN geschehen. Alles andere ist Verdrängung, spirituelles By-passing usw.

 

Was aber ist der Schlüssel, um überhaupt ganz im Körper SEIN zu wollen- oder überhaupt zu KÖNNEN?

 

Hier sind wir wieder bei den Erkenntnissen aus der Taumaforschung: der Schlüssel ist das gesund und sicher GEBUNDENE Kind!!! Die sichere BINDUNG. Denn nur ein solches wird später als Erwachsener gerne in seinem Körper sein, in seinen Beziehungen, in der Welt.

Wenn wir hier genau hinsehen, entdecken wir: das waren/sind die wenigsten von uns.

Wenn sich aber im-Körper-sein sich nicht gut anfühlt, ja sogar bedrohlich, entsteht das Problem des sich Abtrennens vom Körper. Manche von uns schweben meistens irgendwo drumrum oder sogar weit Richtung Universum.

Aus dieser Tatsache erklärt sich auch das Phänomen der Hypersensibilität: Alles wahrzunehmen in einem weiten Feld um sich herum. Obwohl diese Wahrnehmung unserer "Sicherheit " dienen soll (Gefahr möglichst frühzeitig wahrnehmen) - ist es dann als Ergebnis eine Fortsetzung der Ursprungs-Traumatisierung: Das so grenzenlos Wahrgenommene überflutet uns völlig, kann im Körper nicht verarbeitet oder "gehalten" werden, und verstärkt unser Gefühl des Ausgeliefert-Seins.

 

Nur ein Mensch, der weiß (bewusst oder unbewusst) dass sein Körper und der Raum um den Körper herum SICHER ist, der weiß wie er bei Über-tritten oder -griffen GRENZEN setzen und auch HALTEN kann - nur ein solcher Mensch wird sich auch in seinem Körper aktiv und bewusst aufhalten WOLLEN und KÖNNEN.
Und nur ein solcher Mensch kann in seinen Beziehungen (und vor allem in NAHEN Beziehungen) ohne den Zwang zum Rückzug oder Manipulation/Missbrauch ganz natürlich SEIN, weil er seine GRENZEN kennt und sie ganz natürlich zur VERFÜGUNG hat. Schau dir Beziehungen an, und was darin geschieht bzw. vermieden wird. Das alles ist eine Auswirkung von unsicher gebundenen Kindern.

 

Wenn dieses Erwachsen-Werden (=gelungene VER-Körperung) nicht geschehen ist, wird uns das "im Universum" schweben gerne als "Erwacht sein" verkauft. Das ist es aber nicht, es ist schlicht ein Überlebens-Modus. Daher ist mein RAT:
schau dir das Umfeld von Lehrern ganz genau an. Lebt dort Freiheit und Würde, Augenhöhe und Wachstum: dann hast du einen wertvollen Lehrer gefunden. Entdecktst du dort Übertritte, energetischen Missbrauch aller Art: dann ist der Lehrer schlicht und einfach ein traumatisiertes Kind, das nicht in seinem Körper angekommen ist. Zwar weit im Universum unterwegs, das mag sein, aber nicht HIER und nicht in LIEBE sondern in (verdrängter) ANGST.

 

Es ist so ungemein wichtig, zu lernen, wie das im Körper-Sein sich gut anfühlen kann, wie wir das, was wir nie gelernt haben, das was vielleicht sogar traumatisch verletzt wurde, HEUTE lernen können.
Dieses Lernen kann NUR in VERBINDUNG mit DEM KÖRPER erfolgen.


Es gibt heute immer mehr Menschen, die körperorientiert arbeiten. Es lohnt sich, nach ihnen Ausschau zu halten.
(z.B. siehe Dami Charf, Gabriele Rudolf)

 

Der Prozess des Erwachens setzt dann ganz natürlich ein. Bzw. ist schon das in Kontakt kommen mit Wegen, wie du wieder in deinen Körper kommen kannst, ein Schritt auf dem Weg ins Erwachen, weil er die VORRAUSSETZUNG dafür ist.

 

Das VER-Körpern gelingt durch das sich sicher gebunden fühlen!!!


Und in dieser Gerad-Heit auf der Erde zu wandeln öffnet dich dann für das Ent-decken deiner FREIHEIT,  FREIHEIT und Beziehung zugleich, Gott und Mensch zugleich.

Einen wertvollen und grundlegenden Beitrag zu dieser Thematik ist das ganz neue und erste Buch von Dami Charf: Auch alte Wunden können heilen, Kösel Verlag. Meine erste und ganze wundervolle Lehrerin auf diesem Weg der Heilung

 

Freudvolle Herzens-Grüße
Constanze

 

 

1. Juli 2018

 

Trauma und das NEIN zum Leben
(die Verwirrung im Verstand)

 

Folgede Beobachtung habe ich gemacht, als ich der Frage nach ging, was eigentlich beim Thema Trauma das Element ist, das den Weg zum Erwachen scheinbar schwerer oder länger macht, als bei Menschen ohne Trauma.

 

Tatsächlich gibt es meiner Meinung nach keine Menschen ohne Trauma, also auch keine Unterscheidung. Jedoch habe ich etwas entdeckt, von dem ich wahrnehme, daß tiefer empfundenes Leid produziert wird, und der Weg daher als leidvoller, schwieriger erlebt wird.

Die Reise zum Erwachen beginnt in dem Moment, wo in dir ein grundsätzliches JA zum Leben/zur Liebe erwacht ist und dieses JA nicht mehr an Bedingungen geknüpft ist.

 

Davor gibt es zwei Möglichkeiten:

Du trägst ein grundsätzliches JA zum Leben/zur Liebe in dir, aber es ist noch an Bedingungen geknüpft.

 

Du trägst ein grundsätzliches NEIN zum Leben/zur Liebe in dir, hast das aber vor dir selber verborgen.

 

Und um dieses NEIN geht es, hier ist der "Umweg".

Dieses Nein steckt sogar in allem, von dem wir annehmen, es sei doch unser JA. Wir haben vor uns selbst versteckt, das unser JA immer noch ein perfekt getarntes NEIN ist.
Immerhin: das ist das ideale Versteck! Wie geniale Schöpfer wir doch sind.

Auch die JA-Menschen haben das Problem, daß ein JA mit Bedingung tatsächlich ein NEIN ist. Doch sie erleben eine Realität, die sie grundsätzlich wollen können- wenn auch mit Einschränkungen.


Mit einem NEIN erlebst du eine Realität, die du überhaupt nicht möchtest. Eben dein : NEIN! Das ist sehr leidvoll. Ich habe mir oft gewünscht, ich könnte wie die anderen sein: ein JA haben so wie sie. Auch wenn ich sah, dass die Bedingungen daran auch nicht der Wahrheit entsprachen, sie auch noch nicht wirklich frei waren.

 

Nun es gibt ein WERKZEUG von dem ich glaube, daß es das einfachste und radikalste Werkzeug ist, uns von dieser Verwirrung in unserem VERSTAND und den Folgen dieser Verwirrung zu befreien. Das uns zu unserem radikalen JA zu uns zurück bringt. Und zwar zum JA OHNE BEDINGUNGEN. Zur wirklichen FREIHEIT.

 

THE WORK von Byron Katie.

(Buchempfehlung:Moritz Boerner: Byron Katies "The Work", Goldmann Verlag)

 

Ich kann es allen nur ans Herz legen. Es ist keine weitere Methode.
Für mich es ist die ESSENZ des WEGES den wir alle gehen. Und zwar so komprimiert, dass du dir viel Leid sparen kannst. Damit lässt du den VERSTAND ins HERZ fallen. Es ist genial. Und das ist genau das, was uns in dieser Zeit des Erwachens perfekt unterstützt. Für ein Leben im SEIN, mit allem was IST, weil es IST. Bedingungslos.

 

LichtHerzGrüße
Constanze

 

 

 

27. Mai 2018

 

Die vier Stationen der Heilung

Ich liebe das Vereinfachen. Das Vereinfachen hat mir sehr geholfen, aus der Komplexität des Verstandes herauszukommen. Sozusagen die Essenz hinter den Dingen aufzuspüren, und mich direkt mit ihr zu befassen.

So habe ich überlegt, was - vereinfacht - das Gemeinsame an einem Heilungsprozess ist. Egal ob es um körperliche, seelische oder emotionale Heilung geht. Das ist ja sowieso EINS.

Für mich lautet diese Vereinfachung so:

 

1. ERKENNEN
Den negativen, begrenzenden Glaubenssatz hinter meinem Symptom herausfinden:
Entweder alleine oder auch mal mit Hilfe- es gibt so wunderbare Sachen wie Aufstellungsarbeit, EFT, gute Gespräche mit Freunden, Coaching aller Art usw. usf. (natürlich trotzdem wenn nötig das "Sypmtom" irdisch "versorgen" mit Medizin usw.)

 

2.FREQUENZANHEBUNG
Meine neue, heilsamere, der LIEBE entsprechenden Sichtweise dazu finden und fortan mental damit zu arbeiten:
Auf dieser Ebene macht das mentale Arbeiten Sinn! Hier kann mich mein Verstand tatsächlich unterstützen!! Sozusagen alte Muster "überschreiben" mit neuen, sinnvolleren Mustern. Das Gehirn arbeitet nunmal mit "Pfaden".
In dieser Phase umgebe ich mich unbedingt mit allem, was meinem neuen Glaubenssatz entspricht und mir dafür Kraft gibt (Menschen, Bücher, Vorträge, Veranstaltungen, Heilarbeit, Satsang usw.) Auch meine spirituellen Helfer bitte ich, mich darin zu unterstützen (und das TUN sie!! Mit ihrer Hilfe geht es viel leichter), auch mir zu VERGEBEN ist wichtig! Bedingungslose LIEBE!

 

3. MANIFESTIEREN (Frequenz geistig halten)
=DER WICHTIGESTE PUNKT, ohne den GEHT ES NICHT - Aufhören, meinen Gedanken und Emotionen zu GLAUBEN die mich noch den alten Glaubenssatz als REAL erleben lassen, egal wie ECHT es sich anfühlen mag:
Das ist spannend, weil ich dabei meiner momentanen gefühlten oder gedachte Realität die sich so REAL anfühlt gegenübertrete und ihr sage: ich weiß, dass du nicht WAHR bist! Du spiegelst mir nur meinen GLAUBEN, und heute wähle ich es, NEU zu glauben!.
Eine Weile erlebt man noch die Realität des alten Glaubens, bis sich das sozusagen "ausläuft". Das ist "tricky", denn es scheint sich ja erstmal nichts zu ändern. Hier braucht es den MUT, im Außen noch eine Weile das "Alte" zu erleben, während gleichzeitig das NEUE im Inneren noch unsichtbar ist. - Und trotzdem innerlich dem NEUEN Glauben zu schenken, und diesen Glauben dem ALTEN zu entziehen.
(An der Stelle bin ich früher oft gescheitert. Denn Menschen mit Trauma stecken an diesem Punkt oft fest wegen des immensen gefühlten Leids. Hier ist es gut, HILFE zu haben!! Hut ab vor allen, die diesen Weg gehen: der MUT der hier gebraucht wird, wieder an das GUTE zu GLAUBEN ist mindestens genauso immens!)
Dann beginnen -meist langsam und sanft - die neuen Erfahrungen gemäß der neuen Wahl der LIEBE.

 

4. ERDEN (die Frequenz auch im Körper halten können)
Auch in meinem Körper die entsprechenden Blockaden lockern durch Körperarbeit-Energie-Arbeit. Das ist bei TRAUMATISCHEN Blockaden unerlässlich, weil sie sich sonst nicht auflösen können!!
Auch Nahrung/Schlaf/Arbeit/Umfeld anpassen

Übrigens kann man auch bei Punkt 4 beginnen und durch die Lockerung im Körper steigt sozusagen von alleine ins Bewusstsein, was für eine begrenzende, lieb-lose Sichtweise hinter einer Blockade steckt. Deswegen ist Körperarbeit ja auch so wirksam!!

Sowieso geschieht alles GLEICHZEITIG auf den verschiedenen Ebenen. Jedoch geschieht jede echte Heilung immer von INNEN (neue Ausrichtung) nach AUSSEN (Körper heilt, erlebte REALITÄT heilt)

 

Ich wünsche allen viel Licht und Liebe beim Ent-Wickeln.

Herz-Licht-Grüße
Constanze

 

 

 

17. Mai 2018

 

Deine Verletzlichkeit

 

ist die Feinheit, die deine Seele braucht, um sich in ihrer Wahrheit durch dich auszudrücken! In dem, was du als deine Verletzlichkeit wahrnimmst, liegt deine tiefste Feinheit. Und in deiner tiefsten Feinheit entfaltet sich dein dir ureigenster Weg, dein größtes Potential! Genau dort liegt es verborgen.
Im geschützten Raum wieder in Kontakt mit deiner Feinheit zu kommen - das ist wunderschön. Das ist die Rück-Verbindung zu dir selbst, nach der du dich sehnst.
Ich freue mch auf ein Körper-Seelen-Gespräch mit DIR
6. Mai 2018

Traum(a) -Auflösung IST das Erwachen

 

Hätte mir vor ein paar Jahren, als ich nicht fähig war, mein Leben irgendwie weiterzuleben, jemand gesagt, dass all mein „herausarbeiten“ aus diesem Zustand, die „Trauma-Arbeit“ , das ist, was in anderen Kreisen „erwachen“ genannt wird, hätte ich ihn verständnislos angeblickt. Wie soll jemand, der nicht einmal mehr in der Lage ist, einkaufen zu gehen ohne Panikattacken, gerade am „erwachen“ sein?

 

Und doch zwang dieser Zustand mich dazu, herauszufinden, wie man wieder heraus kommt. Das kann man nicht mehr beiseite schieben. Und das bedeutete– ganz hinein. Weil der einzige Weg hinaus, der Weg hinein ist. Hinein in all das, was nicht mehr auszuhalten war.

Hinein – das bedeutete, ALLES genau SO anzunehmen, wie es nunmal war, weil ich sowieso nicht die Macht hatte, irgendetwas daran zu ändern. Jeden Widerstand aufzugeben. Ich erlebte mich als total machtlos. Es gab Tage, da ATMETE ich stundenlag einfach nur tief ein und aus… weil mich das beruhigte und etwas stabilisierte. Und es durfte so sein. Ich nahm mich SO an. Das erste Mal in meinem Leben nahm ich mich an. Und dann auch noch SO!In so einem Zusatand.

Und icht tat es ganz und gar. Ich FÜHLTE nicht „Selbstliebe“, doch ich wusste plötzlich, dass dieses mich genau so annehmen und so sein lassen, Liebe IST.
Das war mein erstes Erstaunen. Denn ich dachte immer, dass aufgrund meines Traumas ich Liebe eben nicht wie andere FÜHLEN könne. Und nun die Entdeckung: Liebe ist gar kein GEFÜHL sondern ein SEIN. Das SO SEIN wie es IST. Mein ZUHAUSE.


Und in diesem Prozess, in dem eine Macht mich wie in einem Geburtskanal immer weiter „hinein“ schob, unentrinnbar, in diesem Prozess, an seinem tiefsten Punkt – bin „ich“ gestorben. Es starb alles, von dem ich bisher dachte, dass es „ich“ bin.

Und in diesem Loslassen all meiner Vorstellungen über „mich“, all meiner Gedanken über „mich“, lag der Frieden, die Freiheit. Anfangs konnte ich diesen Zustand nur punktuell erleben. Immer aber erlebte ich mich dann als komplett „frei“ und „heil“.

 

So dämmerte mir langsam, dass meine Heilung nicht „mein altes Ich“ jedoch in „besserer, „annehmbarer“ Form“ ist. Sondern jenes Verweilen in dieser Freiheit vom „Ich“. Es war furchtbar für mich, das nicht „HALTEN“ zu können. Mir sozusagen zuzuschauen, wie ich sekundenschnell vom Zustand „frei“ und „heil“ wieder im Zustand „Trauma“ landen konnte.
Wie wunderbar, dass ich in dieser Zeit nicht arbeiten musste. Das hätte ich nicht geschafft. Da blieb keine Energie für irgend etwas anderes übrig.


In dieser Zeit kam das Wissen Rund um das Thema Trauma und Nervensystem zu mir. Das war enorm hilfreich, denn ich lernte, dass nicht „ich“ mich nicht halten konnte, sondern mein KÖRPER das nicht konnte. Das war meine zweite Überraschung. Der KÖRPER war der Schlüssel zum „HALTEN“ den ich suchte. . Nur im Körper konnte ich das verändern, nicht im Geist. Denn der Geist war ja schon frei. Doch der Körper, das Nervensystem nicht.

Das „Halten“ nennt man in der Trauma-Therapie Selbstregulationsfähigkeit. Und je mehr ich darüber lernte, je mehr ich dem Körper gab, was er brauchte, mit dem ATEM und mit YOGA arbeitete, desto besser konnte mein Körper die traumatischen Zustände „halten“ und sich selber wieder regulieren. Angst und Panik nahmen ab. Das Ausgeliefert-Sein. Ich kehrte ins LEBEN zurück. Ich kehrte in MEINEN KÖRPER zurück. Das erste mal GANZ.

 

Aber nicht mehr so wie zuvor. Denn diese Freiheit war sehr empfindlich, noch sehr brüchig. So lernte ich, mein Leben in einer radikalen Ehrlichkeit zu leben, und NICHTS mehr zu tun, oder zu denken, was mich wieder aus diesem Frei – Sein hinaus brachte. Und indem ich mich so radikal selbst beobachtete , von Stunde zu Stunde, Tag zu Tag, Monat zu Monat, veränderte sich langsam und sanft mein ganzes Leben. Und das tut es noch.

 

In dieser Zeit war meine dritte Überraschung, dass genau meine Worte und Entdeckungen, die mir dieser Trauma-Aufarbeitungs-Prozess geschenkt hatte, auch andere Menschen benutzten, sie jedoch nannten es ERWACHEN.


Das war meine größte Überraschung! Der Prozess, den man erlebt, wenn man ein Trauma heilen möchte, ist der gleiche Prozess, den man Erwachen nennt ! Körper und Geist frei. Freier Geist im freien Körper. Himmel und Erde zusammen.

 

Und wie tief ich plötzlich verstand. Warum all das so bei mir sein musste. GENAU SO.
Die tiefe Heilung. Die GANZ-Werdung. IST das Erwachen. Das SEIN.

 

In Verneigung vor dem Göttlichen,
in Liebe und Licht,

Constanze

 

 

3. Mai 2018

 

Der Verstand und Ziele

 

Oft bemerken wir gar nicht, dass dort, wo wir gerade feststecken und nicht weiterkommen, unser Verstand selbst das Problem ist. Denn der Verstand hat meist (unbemerkt im Hintergrund) seine eigenen Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, was das Ziel sei, und wohin wir als nächstes gehen sollen. Selbst wenn wir meinen, gut mit unseren Gefühlen verbunden zu sein, scheinen wir etwas zu übersehen. Denn das Gefühl des Feststeckens fühlt sich oft als etwas Großes, Unüberwindliches an, und so scheint auch der fehlende Schritt ein Bedeutsamer sein zu müssen. Manchmal ist das auch so.

 

Viel öfter aber, ist das Gegenteil der Fall: Weil wir nach etwas Bedeutsamen suchen, etwas, was sich nach einem großen Schritt anfühlt, übersehen wir das Naheliegende. Dieses Naheliegende erscheint uns aber als unbedeutsam, manchmal als nicht einmal dem Thema zugehörig, das uns beschäftigt. Und doch ist dieser "kleine" Schritt, diese unspektakuläre Erkenntnis, genau das was fehlt, um wieder in den Fluss zu kommen. Etwas, das wir gewohnt sind, zu übersehen, und das gerade daher der "missing link" ist.

 

Körper - Seelen - Coaching ist ein Weg der kleinen Schritte. Unspektakulär. Doch wenn du einmal erlebt hast, wie dieses feine Finden des bisher Übersehenen, dich bei tieferem Einlassen, ganz im Gegenteil zu einer Tiefe führt, einer Tiefe des Be-Greifens, die deine Sicht der Sache grundlegend ändern kann, dann verstehtst du, warum uns der Verstand mit seiner Erwartung, so leicht in die Irre führen kann.


Und dann verstehst du, was an einem Körper-Gespräch so wunderbar einfach und heilsam ist. Wir umgehen dieses Hindernis ganz liebevoll und sanft, und gelangen so direkt in deine Zartheit und Feinheit, in der sich dir ganz von selbst - von Innen nach Außen - der nächste wichtige Impuls offenbart.

 

Licht- und liebevolle Grüße
Constanze
16. April 2018

Weg des Bewusstseins

 

1. Innen und Außen sind nicht gleich!

2. Außen bestimmt Innen!

3. Ich kann/muss das Außen verändern/kontrollieren, damit es besser wird.

4. Zusammenbruch der Illusion von Macht im Außen.

5. Außen ist gleich Innen.

6. Es gibt kein Innen/ Außen

7. LIEBE IST

9. April 2018

Die traumatische Sprengung der ICH-Grenzen und die Verwechslung mit Spiritualität/Erwachen

 

Gerade beschäftigt mich ein Thema, von dem ich selber lange Zeit dachte, es sei ein Ausdruck meiner "Spiritualität" : das Über-Spüren oder auch Hypersensibilität genannt.

Je mehr ich meine eigenen Traumata aufarbeite, desto mehr komme ich "in meinen Körper" hinein. Es ist zum ersten Mal so, daß ich mich gerne "in mir" spüre, in meinem Körper, weil das nicht mehr verbunden ist mit leidvollen emotionalen Zuständen und Gefühlen. Und als "Nebeneffekt" bemerke ich, daß all das, was ich früher so überdeutlich wahrnahm um mich herum, nun zwar noch "da" ist, aber ich spüre da nicht mehr hinein. Ich kann mit meiner Aufmerksamkeit bei mir bleiben und es fühlt sich gut und sicher an. Ich muss nicht mehr "wissen" was in anderen Menschen abläuft, um mich vorab sozusagen zu schützen. Und das liegt daran, daß ich mich nun "abgrenzen" kann. Ich kann im Körper sein, und seine Grenzen als sicher wahrnehmen. Als nicht bedrohbar.

 

Im Trauma-Zustand hatte ich kein Grenz-Gefühl und es war LEBENSRETTEND WICHTIG für mich, all das, was mich verletzen könnte, schon lange vorher wahrzunehmen. WEIL ich keine Grenzen hatte, die es von mir weghalten hätten können. Wenn andere mich ablehnten, war das bedrohlich. Denn selbst wenn sie nichts TATEN, was das zeigte, so FÜHLTE ich es doch, und das war Bedrochung genug. Sie könnten ja plötzlich ANGREIFEN, wenn ich gerade nicht aufmerksam bin und daher WEHRLOS. Denn ohne GRENZEN IST man wehrlos allen Einflüssen ausgeliefert. Sie laufen ungefiltert in einen hinen.

 

Hypersensilität ist meiner Meinung nach der Ausdruck von diesen fehlenden Grenzen bzw. der fehlenden Fähigkeit, sich abzugrenzen, in einer Welt der Gewalt. Und diese Fähigkeit ist deswegen nicht da, weil - meist als Kind - einzelne oder viele Erfahrungen das ICH dermaßen überflutet haben, ohne daß das Kind hätte damit umgehen können. Die Grenzen des Kindes werden plötzlich vollkommen überschritten, und sprengen das Gefühl der Sicherheit ein für alle mal. Es ist entgrenzt worden. Danach entwicklet das Kind als Ersatz das Über-Spüren: so früh als möglich Bedrohung wahzunehmen, um sich in Sicherheit bringen zu können. Es entwickelt eine andere Form des Egos. Das ENTGRENZTE Ego. Was ein Paradox des Ego ist, da ein Ego ja dafür gemacht wurde, um (scheinbar) zu schützen, zu be-Grenzen. Das entgrenzte EGO ist also ein EGO das nicht funktioniert!!!

 

Nun ist ja das, was wir in der Spirtualität anstreben, ja gerade das Aufgeben dieses ICHS, das als illusionär erkannt wurde. Als falsche Identifikation. Und auch das ist wahr. Und Menschen, die glauben, am Erwachen zu sein, WEIL sie so viel SPÜREN, sozusagen HELL-SPÜREN, sind meinst nicht in der Bedingngslosen Liebe, sondern im Trauma -Zustand der abgespalten wird vom bewussten Wahrnehmen.


Nur: Aus der ENTGRENZUNG heraus kann das ICH nicht aufgegeben werden, denn ein ENTGRENZTES ICH ist sozusagen auch nicht vorhanden, aber nicht weil es nicht da ist, sondern weil es komplett versprengt da ist. Als ob alle Daten einer Datei wild in Einzelstücken im ganzen System herumspringen, und nicht mehr zurück finden. ( Das ist auch der Grund, warum man trauma-hafte Zustände nicht durch vollkommenes Hineinspüren oder Hineinfallenlassen 'zuende" fühlen kann: man gelangt dadurch eben nicht an die Grenzen des Zustands, der sich dadurch lösen kann, sondern in die totale Orientierungslosigkeit der Versprengung.)

 

Und BEVOR wir den Schritt tun können, diese ICH - DATEI FREIWILLIG aufzugeben, muss der UNFREIWILLIGE, ZWANGHAFTE ZUSTAND der VERSPRENGUNG dadurch beendet werden, diese Teile wieder zu sich zurück zu holen. Denn im Prinzip ist die Gefühls-Wirkung dieser Verprengung die:
Ich LEBE in ständiger GEWALT. Denn da ich keine Grenzen habe, tue ich mir selber Gewalt an, einfach indem ich existiere. Denn ohne Grenzen zu existieren in einer Welt die Angriffs, IST Gewalt an sich selbst. Und erst wenn wir diese Gewalt beenden, indem wir uns zu uns ZURÜCK HOLEN und unsere Grenzen wieder spüren lernen und HALTEN lernen, erfahren wir ein Gefühl der SICHERHEIT und wir kommen in FRIEDEN mit uns, mit unserem irdischen Anteil. Der Weg dahin geht über das Finden der Bedingungsosen Liebe in uns und um uns herum, die Selbstliebe-Arbeit. Und ganz wichitg: mit der Arbeit mit dem Körper, um diese Grenzen wieder spüren zu lernen.

 

Und erst wenn der IRDISCHE ANTIEL - unser Körper - Ich - in Frieden ist, dann können wir den zweiten Schritt gehen. Gelernt zu haben, daß die Welt nicht ANGRIFF ist, sondern BEDINGUNGSLOSE LIEBE, erst diese Feststellung lässt unsere Vorstellung eines Ichs langsam bröckeln, diesmal FREIWILLIG und FREUDIG und der Prozess des ERWACHENS kann nach und nach voranschreiten.

 

HerzLIchtGrüße
Constanze

 

 

 

7. Januar 2018

 

Trauma als Chance

 

Letztendlich liegt die Chance, die eine Traumatisierung mit sich bringt, genau darin:. Du kannst kein "normales" Leben führen (wobei ich damit das "Funktionieren" meine, das wir gemeinhin als "Leben" betrachten). Das kannst du damit nicht. Funktionieren GEHT damit nicht.

Und darin liegt das Geschenk: du kannst nicht "schlafen", auch wenn du es dir noch so sehr wünschst. Da der Schmerz zu groß ist. Du hast nur EINE Chance: dich auf den Weg zurück zu dir zu machen. Was eigentlich kein Weg ist, sondern das SEIN. Ganz im SEIN sein. Dort liegt alle Heilung, aller Frieden.
Daher sehe ich Trauma inzwischen eher als Chance, denn als Hindernis.
Natürlich können die "Geschichten" schlimm sein. Das, was zu ertragen war, qualvoll. Das möchte ich damit nicht "aberkennen". Die therapeutischen Schritte -wozu diese Anerkennung gehört- möchten gegangen werden.
Aber du wirst auf deiner Heilungs-Reise irgendwann an den Punkt gelangen, an dem deine persönliche Geschichte von dir "abfällt ". Dann bist du im SEIN. Dann BIST DU SEIN.
Im Frieden.
Trauma stellt das "sicher" : dass du den Weg der Heilung gehen WIRST. Du hast keine andere Wahl.
Es wartet das SEIN. Das du schon immer bist. GANZ.

In Liebe und Achtung vor JEDEM Weg,
Constanze